2009 - 2026
panta en pasin
alles in allem
in allem alles
alles ist alles
alles aus allem
eines - kein zweites
sich selbst ursprung
du siehst beidemal dasselbe
als ursprung oder als entsprungenes
coincidentia oppositorum omnium - die integration aller inhalte
in die alles verändernde vereinigung von allem mit allem
was heisst "alles"?
ein koan oder
koanähnlich
die nacht erleuchtet die sterne, und die sterne erleuchten wie-derum die nacht. das habe ich in meiner jugend einst gesehen.
als ich später im turnunterricht neben der aschenbahn lag, sah
ich dieselbe ursprünglichste wahrheit, wie ich sie nenne, auch mit geschlossenen augen. auch heute nehme ich sie wahr, nur viel tie-fer verborgen unter dem geröll, das sich in den vergangenen jahr-zehnten angesammelt hat. die grosse, mehr als raum und zeit sei-ende erleuchtung, die alles durchdringt, in der wir leben, unsere herkunft, vermittelt uns eine wahrnehmung ihrer selbst. das ge-schieht nicht zuletzt dadurch, dass auch unsere mitleuchtende planetin mit all den lebewesen auf ihr, in ihr und knapp über ihr
zu ihr gehört. sie vervollständigt sich, indem sie uns erleuchtet.
sie kann mit den worten benannt werden, die transparent wer-
den für sie. die verheissung, dass alle zu ihr kommen, bestand-
teil der ursache ihrer erfüllung, aus ihr.
meditatiologie
metapedition
fussumkehr
coincidentiologie
die wissenschaft vom
zusammenfallen der gegensätze
pantologie
die wissenschaft
von allem
redormative pantologie
drüber schlafen
was ausgeführt
werden soll
unausgeführte pantologie
alles
aber nicht
was
soweit wir während des lebens gestorben sind, ist der tod in
uns gestorben, der uns von zell an berührt und dann immer
mehr bestimmt. was uns lebendig macht, belebt, durchlebt.
der tod des todes und seine verwandlung in lebendig ma-
chendes leben, die überwindung jeder trennung, die ele-
mentarste wahrheit. auch wahre, erlösende schönheit
entsteht durch die lebendigkeit, die aus dem tod
während des lebens hervorgeht.
ein aus sich selbst seiendes, sich selbst ereignendes,
sich mit sich selbst vereinigendes eines. als ursprung
einer menschlichen person vergleichbar, die etwas
schafft, und als entsprungenes ihrer schöpfung.
alles ist alles
das leben
der tod
pikanterweise auch die unterscheidung
zwischen leben und tod
das böse
aus der summe aller teile
nicht aus ihrer vereinigung
alles in allem
mehr als raum und zeit
alles immer überall
mehr schon jetzt
als noch nicht
die - auch sexuelle - vereinigung von ihr und ihm,
durch die beide erst recht zu sich selbst kommen,
ist ein besseres gleichnis für die vollkommene ur-sprungsbestimmung "alles aus allem" und für die
vollkommene erscheinung des vollkommenen
auf der wortebene "alles in allem" als nur sie
oder nur er
die vollkommen erleuchtete frau
aus einem mehr als raum und zeit
alles immer überall
fantasie?
pantasie
teilerscheinung oder erscheinungsweise
der mehr als raum und zeit seienden
erleuchtung
entpatriarchalisiert
aber auch nicht
matriarchalisiert
die vollkommene erleuchtung des ganzen